Datenschutz – wie funktioniert das eigentlich genau?

Daten – das Internet ist voll davon. Doch wer entscheidet eigentlich darüber, was mit meinen Daten im Internet passiert und wer sie einsehen darf? Datenschutz ist ein sehr komplexes Thema, über das immer noch die Wenigsten so richtig gut Bescheid wissen. Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich für euch mal ein Video rausgesucht, das sich wirklich anschaulich mit unserem Datenschutz auseinandersetzt.

Babys nutzen bald die Cloud – Ob sie wollen oder nicht

Säuglinge kommunizieren generell nur über Schreien – Ein Problem daran ist, dass Erwachsene diese Kommunikationsmethode nicht beherrschen. Forscher aus Taiwan möchten der Kommunikation zwischen Baby und Eltern nun auf die Sprünge helfen.

Die Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, die die Schreie von Babys in Zukunft entschlüsseln könnte und das Beste daran: Es geht alles über die Cloud. Mit Hilfe einer App können Eltern bald die Schreie ihres Nachwuchses aufzeichnen. Diese werden dann anschließen in eine Datenbank hochgeladen, wo sie mit einem Repertoire von über 200.000 anderen Schrei-Audiofiles abgeglichen werden. Die Forscher erhoffen sich davon, bei den verschiedenen Schreien ein allgemeingültiges Muster zu erkennen. Anhand dessen könnte ermittelt werden, welcher Typ Schrei für welches Bedürfnis steht.

Baby Cloud

Angeblich sei es bereits möglich eine Trefferquote von 92% garantieren zu können. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass die Methode mit zunehmendem Alter des Kindes ungenauer wird.
Die Methode bleibt jedoch weiterhin fragwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Cloud in Zukunft die Instinkte der Eltern ersetzt. Sie hat trotzdem Potential, auch wenn ihre Anwendungsgebiete immer kurioser werden. Na ja, lassen wir uns überraschen.

Spam von heute – nicht die Menge macht’s

Noch vor wenigen Jahren war es eine regelrechte Flut an Spam-Mails die sich in deutschen und auch internationalen Mailkonten so schnell ausbreitete, wie die Römer ihrer Zeit in Europa. Waren in dieser Zeit fast 95% aller Nachrichten Spam, so beläuft sich die Zahl heutzutage immerhin auf noch knapp die Hälfte. Auch das drum herum hat sich verändert, die Spammer setzen nämlich nun vermehrt auf Qualität statt auf Quantität.

Waren Spam-Nachrichten vor geraumer Zeit noch daran zu erkennen, dass sie von einem dubiosen Absender stammten und Textinhalte in schlechten Deutsch beinhalteten, wie „sie habe 1Milonen $ gewin jetzt abholen“, definieren sie sich heute mehr oder minder über eine bessere Tarnung und bringen aggressive Inhalte mit sich. Und das kann zum Problem werden. Damals konnten die Nachrichten nämlich einfach erkannt werden, doch das ist für den normalen User heute zusehends schwerer. Passt er einmal nicht auf, so kann er sein Endgerät mit Malware und Phishing-Software der übelsten Sorte infizieren.

Spam von heute

Zum Glück gibt es heutzutage effektive Abhilfe. Zwar sind Erkennungsraten der gängigen E-Mail-Provider GMX, WEB.de und T-Online mittlerweile durchaus zufriedenstellend, doch werden immer noch nicht alle Nachrichten ausgefiltert. Ein so genannter Spamfilter, wie zum Beispiel dieser Spamfilter für Unternehmen, setzt da an, wo herkömmliche Anti-Spam-Vorrichtungen nicht hinkommen. Manche Spamfilter-Provider können Erkennungsraten von bis zu 99,99% garantieren. Zwar richtet sich das Angebot meistens an Firmen – denn sie sind sehr beliebte Opfer bei Spammern – doch gibt es auch gute kommerzielle Dienste wie der Spamihilator. Hier empfiehlt es sich einfach mal zu googlen, welcher Dienst da vielleicht für euch in Frage kommt.
Viel Spaß beim Schotten dicht machen ! – Schieben wir Internetkriminalität einen Riegel vor!

Logistik-Drohnen – Was taugen die digitalen Paketboten?

Als einen PR-Gag haben es viele belächelt, andere als größenwahnsinniges Projekt – Gemeint ist die Erprobung von Drohnen zur Paketauslieferung, die der US-amerikanische Konzern Amazon momentan durchführt.

Dabei handelt es sich hierbei eigentlich um ein gut durchdachtes Projekt. Amazon prahlt nämlich jetzt schon mit manchen interessanten Features. Beispielsweise soll eine Bestellung bald komplett per App möglich sein – gibt es doch schon werden viele jetzt sagen, aber halt: Die App lokalisiert nämlich punktgenau den eigenen Standort, sodass eine Lieferung in manchen Fällen schon in sehr geringer Zeit bis vor die Füße möglich wäre. Egal, ob man sich jetzt im Stadtpark oder bei Freunden befindet – Die Lieferung soll überall hin möglich sein. Doch damit nicht genug: der E-Commerce-Gigant sagte aus, dass die Drohnen auch untereinander kommunizieren werden. Also beispielsweise Standort und Wetterlage austauschen um Lieferungen noch effizienter zu machen.

Delivery drone

Die US-Luftfahrtbehörde hat jedoch keinen Sinn für visionäre Zukunftsmusik. Sie verweigert Amazon die Nutzung der Paketdrohnen bis zum jetzigen Zeitpunkt und auch testen darf sie der Online-Versandhandel nur unter strengsten Auflagen. Man arbeite gerade an einem entsprechenden Gesetzesentwurf heißt es seitens der Behörde – doch bis der erstmal verabschiedet ist und die Technik der Drohnen reif für den kommerziellen Einsatz ist kann es noch lange dauern.
Die Paketboten dürfte es freuen – Ihr Arbeitsplatz ist vorerst gesichert.